Die Weinberge

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wie wir arbeiten

In unseren 250 Hektar großen Weinbergen wenden wir innovative Kulturtechniken an, die auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit basieren. Die Pflanzdichte ist so ausgelegt, daß die Rebstöcke untereinander konkurrieren und die Produktionsmenge pro Rebstock begrenzt ist, um eine bessere Traubenqualität zu garantieren.

Mitte der 90er Jahre haben wir begonnen, unsere Rebstöcke zu erneuern und haben eine Pflanzdichte von 4000 bis 5000 Pflanzen pro Hektar, je nach Bodenbeschaffenheit, Rebstockart und Unterlagsrebe, gewählt. Der Abstand zwischen den Reihen liegt bei 2 bis 2,5 Metern, in der Reihe etwa 0,9 bis 1 Meter.

Durch ein aufmerksames Management der Weinberge können Wasserressourcen angesammelt und erhalten werden. Die Wurzeln werden ermutigt, tiefer in den Boden einzudringen, um nach Wasser und Nährstoffen zu suchen, wodurch die Pflanze bei Trockenheit widerstandsfähiger ist. Dadurch werden auch Unkrautwuchs sowie die Entwicklung und Verbreitung von Krankheiten eingeschränkt.

In unserem Unternehmen verwenden wir vorrangig den doppelten Kordonschnitt, einige Rebstöcke jedoch müssen mit dem doppeltem Guyot erzogen werden. Beim Rebschnitt im Winter wird kurz geschnitten, nur ein Zapfen pro Strecker bei roten Trauben unserer Riserva-Weine und 2 Zapfen für Weine mittlerer Struktur. Diese Knospenanzahl bringt eine Traubenproduktion pro Rebstock von 1 Kg (Rubesco Riserva Vigna Monticchio, San Giorgio und Sagrantino) bis zu 2 Kg (Rubesco, Rosso di Montefalco) und bis zu 3 Kg Trauben für junge Rotweine. Die Produktion für Weißweine liegt bei etwa 2,5-3 Kg Trauben für Riserva-Weißweine (Vigna Il Pino und Aurente) und 3 Kg für Torre di Giano und andere junge Weißweine.

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“Wein wird im Weinberg gemacht”

Ein Frühjahrs- und Sommerschnitt ist sehr wichtig. Das Entfernen überzähliger Knospen, Triebe, Blätter und Trauben beeinflußt das Pflanzenwachstum sowie die Traubenqualität während der aktivsten Phase und hat daher sogar einen größeren Einfluß als der Winterschnitt.

Unser Ziel ist es, eine solche Konzentration der Traubenbestandteile zu garantieren, die die Erhaltung der Primäraromen sowie die Vorläufer der Sekundäraromen der weißen Sorten garantieren; Bei den roten Trauben hingegen zielen wir auf optimale Ausgeglichenheit und Konzentration.

Um eine komplette und ausgeglichene Traubenreifung zu erlangen, ist eine ausreichende Oberfläche der Blätter sehr wichtig: Die Blätter führen die Photosynthese durch und schützen die Trauben vor direkter Sonnenbestrahlung, die diese verbrennen würde.

Daher wenden wir den Blattflächenindex (BFI) an, der den Bezug zwischen Blättern in Photosynthese und Traubenertrag pro Pflanze angibt. Bei unserer Bepflanzungsdichte beträgt die Blattoberfläche einer Rebe circa 1 Quadratmeter und bei einer Produktion von 1 Kg pro Pflanze, ist der BFI 1:1.

Die Weinlese – mechanisch oder von Hand – muß zum richtigen Zeitpunkt erfolgen: Der Moment der Weinlese ist bestimmtend für die Qualität des zukünftigen Weins und muß unter Beachtung önologischer Ziele erfolgen: Die Reifungskurve berücksichtigt Zuckergehalt, Säuregehalt, Ph-Wert und bei roten Trauben auch den Polyphenol-Gehalt.

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