THE LUNGAROTTI FAMILY

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CHIARA

Chiara ist die Geschäftsführerin der Cantina Giorgio Lungarotti s.r.l.. Die Liebe zur heimatlichen Erde, die sie seit ihrer Kindheit umgibt, hat sie stark geprägt und so hat sie sich in den 90iger Jahren in Bordeaux spezialisiert und an der Universität Perugia zur Weinfachfrau promoviert. Diese Spezialisierung, ihre Entschlossenheit und Enthusiasmus bringen sie dazu, in den Weinbergen und in der Kellerei Innovation und Transformation mit avantgardistischen Techniken durchzusetzen. Ihr Credo ist es, das zu erhalten, fortzusetzen und zu erweitern, was von ihrer Familie geschaffen wurde. Immer darauf bedacht das richtige Gleichgewicht zwischen dem Respekt zur Tradition und dem Experimentieren mit neuen Technologien, zu halten. Sie führt das Unternehmen mit Mut und Bestimmtheit durch Veränderungen, die sich aus der Realität des Berufsalltages ergeben. Durch die Liebe zum Land, welches sie umgibt, kennt sie den Duft und den Geschmack des Landes und der umbrischen Erde. Nebst den Weinreben würde sie am liebsten überall Bäume pflanzen. Zu dieser Professionalität und Leidenschaft zum eigenen Land gesellt sich das Interesse für die Kultur dazu. Damit teilt sie die gleiche Leidenschaft mit den anderen zwei Frauen aus dem Hause Lungarotti. Mit grosser Leidenschaft pflegt sie die Kultur des Weines und des Olivenöls. Dies im Bewusstsein um den Einfluss, welche die Entwicklung der Zivilisation, der Ökonomie auf die Geschichte und die italienische und umbrische Kultur hatte.

Trotz alledem reichen ihr die Verpflichtungen im Familienunternehmen nicht. Sie ist auch nationale Präsidentin des Weintourismusverbandes, Unternehmensberaterin von „Federvini“, Vizepräsidentin der Vereinigung „Frauen des Weines“ sowie Beraterin und Verwalterin der Stiftung „Musica Classica Perugia“

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TERESA

Teresa hat in Önologie an der Agrarfakultät der Universität Perugia promoviert und sich an der Fakultät für Önologie der Universität Bordeaux spezialisiert. Heute leitet sie zusammen mit ihrer Schwester Chiara das Unternehmen. Sie ist für Marketing und Kommunikation verantwortlich.

Als eine der ersten weiblichen Önologen Italiens hat sie Weine kreiert, die ihre Handschrift tragen, vom Keller zum Namen und vom Namen zum Etikett, immer im Dialog mit dem Konsumenten. Dabei half ihr die Sprache des Bildes als Indikator für die Qualität des Weines.

Als Mutter von drei Kindern achtet sie viel auf die Entwicklung des Verhaltens junger Konsumenten. Die von ihr favorisierte Klassierung der Weine vom alltäglichen Wein bis zur Riserva hilft mit, dass die Weine zur richtigen Gelegenheit geöffnet werden.

Diese Abstufung hilft dem jungen Konsumenten sich zu orientieren und leitet ihn als bewusster Weinkonsument zum wahren Genuss.

Ihr Temperament zeigt eine unaufhaltsame Lust neue Dinge zu machen, gepaart mit weiblichem Charme. Nebst ihren familiären Aufgaben ist sie Gründerin des Vereines „Die Frauen des Weines“ und seit 2007 Vizepräsidentin des Industrieverbandes Perugia. Sie erledigt mannigfaltige Aufgaben in kulturellen Organisationen und für die Promotion des Landes Umbrien.

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GIORGIO

Sohn von Grundbesitzern, verwaltete er nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Universität von Perugia gemeinsam mit seinem Vater den Familienbesitz. Sie arbeiten und experimentieren in den Bereichen Wein- und Olivenanbau, Obstplantagen, Baumkulturen, Rinder- und Schweinehaltung. In den 1950er Jahren leitete er die heikle Passage von der Halbpacht zur direkten Verwaltung des Familienunternehmens. Nach und nach spezialisiert sich das Unternehmen sich auf Weinbau. Im Jahr 1962 wird die Kellerei “Cantine Lungarotti srl.” gegründet, ein Weingut dessen Arbeitsweise auf rationalen und modernen Methoden beruht.

Im Jahr 1968 erhielt Torgiano die DOC Herkunftsbezeichnung für seine Rot- und Weissweine, die erste dieser prestigeträchtigen Bezeichnung, die an die Weinproduktion Umbriens vergeben wird; im Jahr 1990 wird der Wein Rosso Riserva mit der DOCG-Bezeichnung gekrönt (Anerkennung ab Jahrgang 1983).

Gemeinsam mit seiner Frau, Kuratorin und Kunsthistorikerin Maria Grazia Lungarotti, gründete er das Weinmuseum von Torgiano (MUVIT) und das Museum des Olivenbaums und Olivenöls (MOO) in Torgiano sowie die Lungarotti-Stiftung (1987), die das große kulturelle und geschichtliche Erbe mit der Landwirtschaft in Italien durch Forschung, Ausstellungen und Veröffentlichungen verbinden soll.

Im Jahr 1981 fand das erste Mal in Torgiano der Weinwettbewerb namens “Banco di Assaggio dei Vini d’Italia (Bavi)” in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium und Region Umbrien statt.  Lungarotti übernimmt auch in den darauffolgenden Jahren dessen Leitung.

Im Jahr 1991 erhält Giorgio Lungarotti vom Präsidenten der Italienischen Republik die Auszeichnung “Cavaliere del Lavoro”.

MG

MARIA GRAZIA

Maria Grazia hat in den 50iger Jahren Literatur- und Kunstgeschichte an der Universität in Rom studiert und promoviert. Sie lebt und arbeitet in Perugia und Torgiano. Hier hat sie in den 70iger Jahren auf der Basis einer umfangreichen, rigorosen und aufmerksamen methodologischen Forschung das Weinmuseum und in späteren Jahren das Olivenbaum- und Olivenölmuseum eröffnet und aufgebaut. Dank ihrer Weitsicht und Professionalität in den Bereichen Museografie und Museumskunde ist das Museum eine echte „case history“ geworden.

Aufgrund ihrer unermüdlichen kulturellen Aktivitäten im Zusammenhang mit der ebenso renommierten Weinproduktion der Firma Lungarotti, können wir heute mit Stolz behaupten, dass der Begriff „Önotourismus“ vor 40 Jahren hier in Torgiano geboren wurde. Durch dieses Engagement wird der Besucher in Torgiano Zeuge einer kulturellen Öffnung der Agrar- und Tourismuswirtschaft, welche in der Lungarotti-Welt in Torgiano beispielhaft gezeigt wird.
Maria Grazia, die mit ihrem intellektuellem Charme und ihrer Lebhaftigkeit jeden in ihren Bann zieht, ist Direktorin der Lungarotti-Stiftung.
Nebst vielen Anerkennungen verschiedenster kulturellen Institutionen unseres Landes ist sie vom italienischen Staatspräsidenten mit dem Verdienstorden „Kunst und Kultur“ für ihre unermüdlichen Bemühungen zur Pflege und Aufwertung italienischer Kulturgüter ausgezeichnet worden.
Zudem hat sie einige erfolgreiche Restaurierungen von Kulturgütern und Häusern geleitet, die es heute zulassen, auf ungewohnten touristischen Wegen zu wandeln. Diese Aktivität ermöglicht einen tiefen Einblick in die Kultur Umbriens. In ihrem Privatleben ist sie Mutter und Grossmutter und ihrem Charakter entsprechend grosszügig und aufmerksam gegenüber den Bedürfnissen aller.

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FRANCESCO

Francesco Zaganelli, Teresas Sohn, hat Jura an der Universität Perugia studiert und anschließend ein Masterprogramm in Business Administration der Business School der Sole 24 Ore in Mailand besucht.

Nach einigen Jahren Tätigkeit bei mehreren multinationalen Unternehmen kehrte nach Umbrien zurück, um seine berufliche Laufbahn bei Lungarotti aufzunehmen. Zunächst im Bereich Public Relations und Kommunikation und gleichzeitig in der Handelsabteilung für Italien in enger Zusammenarbeit mit den Verkäufern des Inlandsnetzes. Danach kümmerte sich Francesco um die Kontaktpflege mit ausländischen Importeuren und hat nun die Funktion des Exportmanagers bei Lungarotti inne.

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